Unsere Angst besiegen

Heute bin ich mal besonders mutig. Denn heute werde ich etwas veröffentlichen, was so gar nicht typisch für mich ist. Und zwar ein kurzes Audiostück, gewidmet meiner Mama. Da sie mich so in der Form tatsächlich auch noch nie singen gehört hat…(später mehr dazu)

Auch ich bin manchmal ein kleiner Angsthase, das gebe ich offen zu. Ich glaube, mein größter Schwachpunkt ist Angst vor negativer Kritik. Vielleicht habe ich mich gerade deshalb dazu entschlossen Blog und Podcast zu starten. Bei meinem Blog bin ich mir ziemlich sicher, dass er funktioniert, so wie meine beiden anderen bisher auch. Nicht umsonst zählte ich fast 20.000 Leser in den letzten Jahren. Und auch der Podcast stellte keine allzu große Überwindung für mich da. Aber ein Gesangsstück online? Das geht normalerweise gar nicht 😀 Es ist paradox, aber ich singe am liebsten für mich allein.

Daher begebe ich mich heute bewusst in die Schusslinie, denn ich muss in diesem Punkt definitiv noch resistenter werden. Denn ohne Übung kein Erfolg. Ohne Angst, kein Wachstum. Wo wir wieder beim Thema vom letzten Mal wären (> letzter Beitrag) 😉

Angst zu haben ist ganz natürlich; ein Schutzmechanismus unseres Körpers. Und doch müssen wir uns in Angstsituationen immer wieder bewusst darüber werden, dass Angst nur in unserem Kopf exisitiert. Sie ist nicht real. Und deshalb auch total individuell. Doch eine gute Sache hat die Angst: Sie wird kleiner, je öfter man sich ihr stellt. Und leider auch größer, je öfter man ihr Recht gibt.

Diejenigen, die Flugangst haben, kennen das vielleicht. Ich muss zugeben, ich fliege auch nicht wirklich gerne. Aber ich habe auch gemerkt, dass ich deutlich umentspannter, ja sogar schon fast panisch bin, wenn ich mich im Vorfeld verrückt mache. Mir Dinge ausmale wie einen Flugzeugabsturz oder schwere Turbulenzen. Dann ist der Gang zum Flugzeug schon eine Tortur für mich. Bin ich aber entspannt, nehme mir Kopfhörer und ein Buch mit und rede mir ein, dass ich in wenigen Stunden wieder auf dem Boden sein werde, hält es sich im Zaum.

„Eine Angst kann besiegt werden.“

Es ist definitiv nicht einfach, sich unseren Ängsten zu stellen. Aber hinter der Angst wartet eine riesigen Portion Stolz über das, was man geschafft hat. Man geht über seine Grenzen hinaus und schafft Dinge, die man vorher niemals für möglich gehalten hat.

Daher stelle ich mich heute meiner Angst und zwar der Angst vor negativer Kritik. Wie bereits erwähnt, ist Singen ein großes Hobby von mir und ich weiß, dass ich es kann. Nur leider vor Publikum habe ich oft Lampenfieber.(Außer mit einem Gläschen Sekt, dann gehts 😀 ) Alleine, wenn ich weiß, dass niemand zuhört, bin ich manchmal selbst überrascht, was für Emotionen aus mir herauskommen. Aber vor anderen die weiche Seite zeigen? Das ist verdammt schwer für mich. (Außer eben mit dem Gläschen Sekt 😛 ) Und da ist ein kleines Problem, denn ich singe nächstes Jahr auf einer seeeeehr wichtigen Hochzeit und bis dahin muss ich das Problem gelöst haben 😀 😀 (falls ich es nicht gelöst habe, werden es halt zwei Gläschen Sekt, dann klappts 😀 )

Ich bin gespannt, wenn ich euch inspiriere, auch mal über den eigenen Schatten zu springen. Lasst mich daran teilhaben – ich werde jeder noch so kleine Sache mit Respekt begegnen, denn ich weiß, wie schwer das ist.

Einen guten Start in die neue Woche!

PS: Sooo…jetzt kommt das gute Audiostück. Die Abmischung ist tatsächlich zu bemängeln, aber mit Tontechnik hab ich es nicht so 😀 Das Stück, was ich für Euch ausgesucht habe, heißt „Hallelujah“. Es war schon auf der einen und anderen Hochzeit vertreten und ist eines der Lieblingslieder meiner Mama.

MAMA, auch wenn es nicht perfekt ist, DAS IST MEIN MUTTERTAGSGESCHENK AN DICH ❤ ❤ ❤


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s