Ein aufregendes Jahr 2017 geht zu Ende

2017 – ein Jahr, das in meiner persönlichen Lebensgeschichte einen ganz besonderen Platz einnimmt.

Ein kleiner Rückblick:

Nachdem unser letztes Silvester turbulent war, ereignete sich bereits Anfang des Jahres ein wunderschönes Ereignis. Die Verlobung meines Schwagers mit seiner Frau, die wir am Neujahrstag, leicht verkatert, alle bejubelten.

Kurz darauf ging es für uns in die Flitterwochen auf Mauritius, wo Albert und ich vierzehn erholsame, kreative, außergewöhnliche, lernintensive und lustige Tage erlebten. Nebenbei war es mein allererster Urlaub in einem all-inclusive-Hotel 😀

Kurz nach unserer Landung in Deutschland schlug ich bereits meine Unterlagen auf, um mich auf eine bevorstehende Prüfung meines Masterstudiums im Fach Humanernährung vorzubereiten. Einige Tage später ging es nämlich für mich bereits zu meiner Uni nach Bernburg, wo ich die ersten minimale Veränderungen an mir feststellte. U.a. mochte ich keinen Alkohol mehr sehen – auch nicht zum Anstoßen auf das neue Semester. Ein Zeichen? 😉

Ende Januar erhielt ich dann tatsächlich die Gewissheit, dass „mein HCG leicht erhöht ist“ wie die Sprechstundenhilfe mir routiniert mitteilte, was mich damals verunsicherte und ich erst einige Momente später checkte, dass ich tatsächlich ein Baby erwarten würde. Wir freuten uns riesig!

Leider wurde die Stimmung getrübt, denn Streitigkeiten in meinem engen Umfeld machten mir vor allen Dingen bis zur Mitte der Schwangerschaft ziemlich zu schaffen. Hinzu kamen Blutungen, Vorwehen und ein Leistenbruch, was mir eine riesige Angst einjagte und mich bereits weit vor dem Entbindungstermin ins Krankenhaus manövrierte. Viele Nächte bangten wir um das Wohl unserer kleinen Tochter, deren Name für uns bereits vor der Geburt feststand: Eleonora.

Mit der Jahreshälfte im August ging es gefühlt wieder bergauf. Die Streitigkeiten besänftigten sich, die Komplikationen wurden (bis auf die Vorwehen) weniger und aus Angst wurde pure Vorfreude.

Meine Babyparty empfand ich als Countdown, dass es unmittelbar auf die Geburt zusteuerte und so legte ich einige Turboputztage und Shoppingtouren ein, um alles mögliche parat zu haben.

Einige Tage später erhielten wir einen ziemlich deutlichen Hinweis, sich langsam ins Krankenhaus zu begeben, denn aus leichten Vorwehen wurden plötzlich ernstzunehmende Schmerzen. Die Folge war die Verabreichung der Lungenreife und viele viele Wehenhemmer, die letzten Endes glücklicherweise anschlugen.So waren wir ab dem 34. Woche in Alarmbereitschaft und zu der Vorfreude mischten sich Sorge und Ungeduld.

Die ersten Bilder von frischgeborenen Babys erreichten die WhatsApp Gruppe meines Geburtsvorbereitungskurses, was mir allmählich klar machte, dass es wirklich bald soweit war.

Ende September feierte ich dann noch einmal meinen 25.Geburtstag im Kreise meiner Liebsten und erhielt viele aufmunternde Worte und „Du-packst-das-schon.“ Allein wenn ich jetzt wieder daran denke, wie es sich anfühlte in den Startlöchern zu stehen, bekomme ich eine Gänsehaut!

Anfang Oktober ging es dann zur Akupunktur und ich begann mit den „wehenfördernden Mitteln“ wie Himbeerblättertee, Spaziergänge, Bauchmassagen und der Akupunktur.

Die Zeit bis zum Entbindungstermin kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Zahllose schlaflose Nächte, Schmerzen und vereinzelte Fehlalarme sorgten für ordentlich Tumult. Doch am 18.10. war alles vergessen, als unser Schatz endlich da war!

Nach der Geburt verbrachten wir viele Kuschelstunden zu dritt bzw. zu viert, denn unser Hund Ted klebte nun ebenfalls an uns und der Kleinen. Nach einigen Tagen wagten wir bereits den ersten Herbstspaziergang, eine Woche später den ersten Cafébesuch und circa 6 Wochen später fand ich mich in der ersten Sportstunde nach knapp 6 Monaten Nichtstun – der Rückbildung. Körperlich ging es mir auch nach der Geburt schon recht gut – inzwischen mache ich auch wieder mein TaeBo (allerdings auf Sparflamme und ohne Hüpfen 😛 ).

Heute sitze ich hier, am 31.12. und blicke zurück auf viele wunderbare Momente und ein Jahr, das turbulenter wohl kaum noch zu toppen wäre.

Wir haben uns heute für ein entspanntes Silvester entschieden – mit alkoholfreien Sekt, Monopoly und Raclette.

Für eine Sache dürft ihr uns allerdings noch die Daumen drücken und die dem Jahr eine nette Krönung geben würde. Unser Los für die Silvestermillion 😛

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderbaren Start ins neue Jahr. Ob bereits mit Nachwuchs, einer Kugel oder aber dem Vorhaben, im nächsten Jahr Eltern zu werden. Ich wünsche euch von Herzen alles Gute!

Einen guten Rutsch & ein gesegnetes Jahr 2018 wünscht euch,

Anne mit Familie ❤

 

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