Die letzte Zeit zu zwei

Ich hatte ja bereits im letzten Artikel anklingen lassen, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen. Gleiches gilt natürlich auch für die letzten gemeinsamen Momente zu zweit. Albert und ich sind zwar nicht unbedingt der Meinung, dass sich das Leben durch Kinder verkompliziert, aber man ist eben nie mehr so verantwortungs-los wie jetzt. Die Verantwortung los sein, sich keine Gedanken machen müssen, ob das Kind gut versorgt ist, nicht allzeit bereit stehen, falls ein Notfall eintritt. Ja, mit Sicherheit sollte man sich dieser Tatsache bewusst sein, aber nichtsdestotrotz wäre es (für uns) kein Argument gegen Kinder.

Aber auch hier ist es wichtig, bewusst vom „alten“ Leben loszulassen und anzunehmen, dass man nun einen weiteren wichtigen Meilenstein auf seinem Lebensweg erreicht hat. Zusammen, aber auch als Paar. Und auch hier wird es mit Sicherheit einige neue Situationen geben, in denen man den anderen von einer ganz neuen Seite kennenlernen wird.

Wir haben in den letzten Wochen also alles gemacht, was uns bisher verbunden hat oder was wir unbedingt noch einmal machen wollten. Dazu zählten u.a.:

  • ein kurzweiliger Shoppingtrip ins größte Einkaufszentrum der Landeshauptstadt
  • ein ausgiebiges, gemütliches Kaffee-Kuchen-Date im Café
  • ein Musical Besuch
  • drei Runden Billard (wobei wir festgestellt haben, dass es uns nicht annähernd so viel Spaß gemacht hat wie noch vor einiger Zeit 😀 )
  • ein Besuch beim all-you-can-eat-buffet unseres Lieblingsinders
  • unseren Vorgarten umgraben
  • unsere Hochzeitsfotos durchschauen und entwickeln lassen
  • Babybasare besuchen
  • eine fette Geburtstagsparty schmeißen (wobei fett hier eher auf das Essen bezogen ist 😀 )
  • und das wohl dominierendste der letzten Wochen: putzen, Putzen, PUTZEN 😀

Schlimm, dieser Nestbautrieb, aber man möchte eben alles schön haben und das sah vor zwei Monaten angesichts unseres Spontan-Umzugs noch nicht so aus. Aber wir haben es nun glücklicherweise geschafft !

Jaja, die Zeit zu zweit…aufregend! Aber mit Sicherheit liegt noch etwas viel viel Spannenderes vor uns. Wohin die Reise auch gehen mag, wir gehen sie auf jeden Fall zusammen und wachsen in unsere neue Aufgabe hinein, von nun an, die nächsten achtzehn Jahre, Mittelpunkt eines (oder mehrerer) kleinen Geschöpfe zu sein. Eines steht bereits vor der Tür und wartet darauf, Mama und Papa endlich kennenlernen zu dürfen ❤

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