Schwangere Unternehmerin auf dem Weg zum Doktortitel – warum nichts unmöglich ist!

Machen wir Schluss mit Selbstzweifel und dem ewigen Kopf-in-den-Sand-stecken, weil alles so anstrengend ist. Ein Plädoyer für die Selbstverwirklichung und das Gas geben auch in den Lebenszeiten, in denen es die meisten für total unangebracht halten.

Es gibt Leute, den wird schon ganz schlecht dabei, wenn sie mir nur zuhören. Arbeiten, Selbstständigkeit, Umzug, Babyvorbereitungen treffen, lernen & studieren. Nicht selten höre ich da die Frage „ääh wie siehts denn bei dir mit Freizeit aus?“ Darauf erwidere ich: „Super!“

Ich habe eine Menge freie Zeit, es ist eben nur eine Definitionssache. Eigentlich hat ja jeder von uns Zeit, die er verplant – entweder mit schönen Dingen oder nicht so Schönen. Die Arbeit zählt für die meisten wohl zu Letzteren. Ich liebe meine Arbeit! Ich habe mein Unternehmen SmartFoodFacts letztes Jahr als sogenanntes Start-up gegründet. Seit dem habe ich mich mit unzähligen neuen Dingen beschäftigt, die vorher so gar nicht in mein Fachgebiet fielen. Steuern, Kundenakquise, Webdesign, Verkaufsgespräche, Kalkulationen und und und. Die Liste ist ewig lang und ergänzt sich von Tag zu Tag. Ich bin nicht nur viel in Unternehmen, sondern auch an Schulen unterwegs, wo ich das Thema Ernährung in Form von Workshops & Vorträgen vermittle. Da das Reisen mit Baby allerdings schwierig werden wird, habe ich beschlossen, noch vor der heißen Endspurtphase meine eigene Ernährungspraxis zu eröffnen. Quasi mein Home Office 😛

Falls ihr jetzt mit mir schimpfen wollt, weil ihr euch an den Artikel erinnert, in dem ich versprochen hatte mein Tempo zu zügeln, wartet noch einen Moment. Das, was nach meinem Reset übrig geblieben ist, sind alles Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Angefangen von meiner wöchentlichen Schwangerschaftsgymnastik, über Treffen mit Geschäftspartnern, Halten von Seminaren, Recherche für meine Hausarbeit bis hin zur Eröffnung meiner Praxis.

Der Slogan „Nichts ist unmöglich“ könnte ebenso gut von mir stammen, denn das ist in der Tat meine Einstellung. Arbeiten mit Kind ? Nichts ist unmöglich. Studieren und arbeiten mit Kind? Nichts ist unmöglich. Studieren, arbeiten & Freizeit haben mit Kind? Nichts ist unmöglich! 😀

Ich möchte diejenigen unter euch nicht verärgern, die abwinken und mich für verrückt erklären. Mag sein, dass es nicht die feine Art ist, persönliche Ziele in den Fokus zu stellen, auch wenn sich Nachwuchs ankündigt. Aber hey, sie hat immerhin auch die Hälfte meiner Gene – dann wird sie es mit Sicherheit verstehen. Da ich mein Ergobaby (also die Känguru-tragetasche) bereits anvisiere, mein zukünftiges Lieblingsaccessoire zu werden, mach ich mir keine Gedanken über die praktische Umsetzbarkeit meiner Vision. Es wird funktionieren.

Warum ich diesen Artikel schreibe? Weil ich denjenigen unter Euch Mut machen möchte, auch mal Wege zu gehen, die andere vielleicht nicht freiwillig als erstes wählen würden. Ebenso möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es eben kein Richtig und kein Falsch gibt, weder in unserer Art und Weise zu leben, noch in der Art und Weise wie wir mit unseren Kindern umgehen. Ich glaube, dass jede Mutter ihre Instinkte hat, um gut genug zu wissen, was sie und ihr Kind brauchen – schließlich waren beide bereits in der Schwangerschaft in einer Symbiose wie niemand anderes es war!

Möge man mich für meine Worte verurteilen oder nicht – es gibt keine absolute Wahrheit. Auch ich begebe mich auf den Weg und werde sehen, wohin er uns führt. Das, was zählt, ist der Glaube an sich selbst und der Mut, weiterzugehen, auch wenn der Gegenwind manchmal stärker wird.

Die Reise wird noch lang und aufregend werden, aber ihr werdet sehen

„Am Ende wird alles gut. Ist es noch nicht gut, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)

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