Warum es sich lohnt, Nörglern zu trotzen und die Kunst der Selbstbestimmung anzunehmen

Sie lauern hinter jeder Ecke..Nörgler, die sich immer wieder über das Leben beschweren. Die meinen, das alles besser sein könnte, der Tag länger, der Winter kälter und der Sommer wärmer. Leute, die davon überzeugt sind, dass das Leben ihnen nichts zu bieten hat außer der alltäglichen Routine. Das Schlimmste an diesen Nörglern finde ich, dass sie auch an dir und mir immer etwas finden, was sie stört. Meistens die Dinge, die sie an sich selbst eigentlich auch nicht so richtig leiden können. Einige nehmen sogar die Schwangerschaft als Anlass, um zu zeigen, was man alles falsch macht. „Du ruhst du dich viel zu wenig aus. Mach mal langsam.“ Oder das Gegenteil „du bist doch nur schwanger, nicht krank. Nun stell dich doch nicht so an.“ Der größte Nörgelfeind sind jedoch wir selbst, da auch wir Spezialisten darin sind, immer das Haar in der Suppe zu finden. Wir sind Meister im Ausredenerfinden und super, wenn es darum geht, sich „herauszuentschuldigen“ – nicht gewusst, nicht gesehen, nicht gemerkt = nicht Schuld. Doch worauf will ich eigentlich hinaus?

Selbstbestimmung. Hast du bestimmt schon einmal gehört. Ein interessantes Wort, wie ich finde, denn eigentlich müsste es ja völlig klar sein, dass jede Sache von uns selbst bestimmt wird. Aber ganz so ist es nunmal nicht. Wie viele Dinge tun wir, die wir eigentlich lieber sein lassen würden? Aber anderen zuliebe dann trotzdem tun? Richtig -eine Menge! Bei Manchen von uns hat sich dieses „fremd-bestimmen-lassen“ so einschlichen, dass sie gar nicht mehr so recht wissen, was sie eigentlich wollen. Das kann  bei der Berufswahl anfangen und bei der Wahl des Wohnortes aufhören.

Fremdbestimmt zu sein, fühlt sich vielleicht für eine zeitlang gut an, denn es ist ja in der Tat angenehm, wenn einem das Denken abgenommen wird. Aber auf Dauer? Nee, also für mich ist das jedenfalls nichts…

Schließen wir den Kreis in Richtung der Nörgler. Es gibt Menschen, die unbewusst einen enormen Einfluss auf uns haben – das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Zum einen sind es natürlich die engsten Verwandten wie der Partner, Eltern und Geschwister, aber manchmal können uns auch Fremde zu Entscheidungen bewegen, die wir innerlich vielleicht anders getroffen hätten – Charisma und Sympathie können da schon ausschlaggebend sein. Oder wer von euch hat noch nicht ein Klamottenteil gekauft, weil die Verkäuferin meinte, dass es einem sooo toll stehen würde? (Der Schock folgte dann zuhause vor dem Spiegel).

Mit dem Blick und dem Wille, die Dinge selbst entscheiden zu wollen und zu steuern, bekommt das Leben vielleicht eine ganz neue Farbe. (Ihr werdet an meine Worte denken, wenn es um die Erziehung eurer Kleinen geht und spätestens dann jeder mitmischen will.) Hinterfragt ihr allerdings die Meinung, die Ansicht, den gutgemeinten Ratschlag oder das „öööh also ich würde das ja mal komplett anders machen“, dann könnt ihr sicher sein, bald wieder das Gefühl zu haben, das ihr die Fäden in der Hand haltet.

Also schwuppdiwupp , Brille auf und betreibt mal eine Bestandsaufnahme der Entscheidungen, die euch bisher nicht ganz so gut geschmeckt haben. Und wenn es einiges gibt, das ihr ändern würdet, dann tut es einfach! 😉

(Ich denke, bald gibt es in diesem Punkt auch von meiner Seite aus Neues zu berichten 🙂 )

 

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