#Babyshopping Nr.2 – Die Babytrage

Bei diesem schönen Schmuddelwetter habe ich mir gedacht, dass ich euch mal von unseren Errungenschaften der Woche berichte. Ich bin ja immer froh, wenn ich ein Teil mehr von der 1000-Dinge-die-ich-vor-der-Geburt-besorgen-muss-Liste streichen kann. Gestern hat dann alles gepasst: Shoppinglaune war vorhanden, das Konto liquide (das ist das Schöne am Monatsanfang, was? 😀 ), der Mann im Gepäck und das Vorwissen durch Stiftung Warentest zumindest ansatzweise mal angelesen. Voll motiviert betraten wir also den BabyWalz, um uns umzuschauen, denn dort gibt es wirklich (fast) alles, was das Mami-Herz begehrt!

Mit BabyWalz ist es ähnlich wie mit IKEA – hast du dir vorher keinen Schlachtplan zurechtgelegt, kannst du Stunden dort drinnen verbringen! Gefährlich…ich spreche aus Erfahrung. Unser Rekord lag bei einer 2 1/2 Stunden Beratung zu Kinderwägen – und das Resultat war, dass wir uns letzten Endes doch nicht entscheiden konnten. 😀 Gestern hatte ich allerdings den Plan und den Durchblick, denn ich wusste genau was ich wollte – und zwar eine Babytrage. Da diese für einige nicht zwingend zum Inventar gehören muss, aber ich es für mich als große Erleichterung ansehe, wollte ich diese Trage eben schnellstmöglich haben – ganz nach dem Motto „was weg ist, ist weg“. (Und by the way ist es leichter eine Babytrage anzuprobieren, wenn der Bauch noch nicht soo groß ist 😉 ) Ich wusste schon im Vorfeld, dass es einige namenhafte Hersteller gibt, die ich zum Teil bei Freunden, zum Teil auch auf Babybasaren gesehen habe. Da die Basare jetzt allerdings leider erstmal vorbei sind und ich die Unterschiede zwischen der Herstellern kennenlernen wollte, habe ich mich für einen Neukauf entschieden. So standen Albert und ich also vor dem Babytragen-Regal und waren froh, als uns eine Verkäuferin zur Hilfe kam. Denn es war alles etwas komplizierter, als es anfangs zu sein schien 😀 Für diejenigen unter euch, die ebenfalls nach dem passenden Tragebeutel suchen, habe ich das hier mal etwas anschaulicher dargestellt:

Ergobaby, Manduca, BabyBjörn waren meine drei zur Auswahl stehenden Hersteller. Da Babybjörn nur kleine und leichte Babys tragen kann und kein als Hüftgurt als Fixierung dient, flog das recht schnell aus meiner Auswahl, denn mir war es wichtig, das Kind auch mit 1-2 Jahren noch zu schultern. Ergobaby und Manduca sehen sich auf den ersten Blick recht ähnlich – doch auch hier gibt es große Unterschiede.

Bei Ergobaby interessierte uns vor allen Dingen das Modell Adapt und 360°. Der Vorteil bei dem 360° Modell ist, dass das Baby auch mit Blickrichtung nach vorne vor der Brust getragen werden kann. Der Adapt kann das zwar nicht, aber hier gefiel mir, dass ich die Schultergurte auch über Kreuz tragen kann, was einen deutlich höherer Tragekomfort ausmacht (laut Albert ebenfalls – denn die Trage darf und soll ja schließlich von beiden benutzt werden 😛 ). Ein weiterer Vorteil von Adapt ist, dass es keinen separaten Neugeboreneneinsatz bedarf, sondern dieser bereits integriert ist – die 360° Variante verlangt den separaten Einsatz, der eben auch nochmal eine Stange Geld kostet (alles zusammen, also Trage + Einsatz rund 200€).

Nun zur Manduca. Diese Trage sieht man, wie ich finde, auch recht häufig, aber mir war sie irgendwie nicht bequem genug. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass man das Tragen schon mal probieren sollte, denn da wir ja alle unterschiedliche Staturen haben, z.B. einen längeren oder einen kürzeren Rumpf, kann sich das deutlich auf den Tragekomfort auswirken. In den meisten Babyläden gibt es dann auch Simulationsbabys, die in Größe und Gewicht dem eines 6-Monate alten Babys entsprechen. (Kennt ihr diese Dummy-Babys die nicht nur den echten Babys körperlich identisch sind, sondern auch schreien können, wenn sie Hunger, Durst, die Windel voll haben? Keine Sorge, solche sind es nicht :-D). Nach 1 Stunde hin- und herüberlegen habe ich mich dann für das Modell Adapt von Ergobaby entschieden. Und ich glaube, das ist eine gute Wahl – ich werde es spätestens im Oktober sehen.

Ein kleiner Tipp noch (wirklich ohne Werbung machen zu wollen): Nehmt die Kundenkarten der Babyläden – zumindest diejenigen, die mit dem Datenveröffentlichen und Werbung erhalten kein Problem haben. In unserem Fall konnten wir bereits 27€ sparen und das ist echt eine Menge Geld.

Also mit diesen Anregungen wünsche ich euch viel Spaß beim Recherchieren und Ausprobieren! 🙂


 

 

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