Erstes Babyshopping mit Erfolg

Am Donnerstag plagte Albert und mich die Langeweile und so entschlossen wir kurzerhand dem BabyOne (Karlsruhes größter Babyausstatter) einen Besuch abzustatten. Wir waren zugegebenerweise nicht das erste Mal da. Zwar war das Babythema vor zwei Jahren noch nicht auf dem Tisch, aber es war trotzdem spannend mit anzusehen, nach welchen Kriterien sich mein Schwager und seine Frau für einen Kinderwagen entschieden. Damals dachte ich noch „oh man, was für ein Streß…lass uns lieber in die nächste PS-Halle und nach einem richtigen Wagen gucken.“ Kinder fand ich damals süß – mehr aber auch nicht. Die Vorstellung, ein eigenes zu haben, fand ich äußerst merkwürdig, was wohl zum einen daran lag, dass ich gerade mal 22 war und zum anderen daran, dass Albert und ich lieber feiern wollten anstatt Samstagabend gemütlich auf dem Sofa zu gammeln. Nee..für diese Welt waren wir noch zu jung… wie schnell sich das Blatt doch wenden kann 😀

Als wir nun mit einer neuen Sichtweise und geprägt durch die nun tatsächlich vorliegende Schwangerschaft den Laden betraten, fühlte ich mich plötzlich zwischen all den Babybäuchen gar nicht mehr so außerirdisch wie damals.

Wir ließen uns Zeit und inspizierten fast alle 30 Kinderwägen auf Sicherheit, Funktionalität, Preisniveau und Design. Gut, für einen Kinderwagen haben wir uns noch nicht entschieden, aber wir hatten zumindest mal die Möglichkeit, uns den Tfk (das Jogging-Mobil) anzuschauen. Der einzige Kinderwagen, der für lange Joggingstrecken geeignet ist, aber leider nur drei Räder besitzt. Ich hatte mich so gefreut, dass diese Marktlücke durch Tfk besetzt wurde, aber drei Räder sind für mich leider ein no-go. (Dreirad + Bordstein + mein Talent, Dinge kaputt zu machen = große Sorge um Baby).

Daher schauten wir uns bei der Konkurrenz der Kinderwägen um und entdeckten noch weitere spannende Marken wie Joolz (der Kinderwagen für den großen Geldbeutel), Hartan (Freunde von Made in Germany), Emmaljunga (schwedischer Retrolook), Britax, Dubatti (der Kinderwagen für große Hände, da der Griff mehr eckig als rund designed ist, was für kleine Hände wahnsinnig unbequem ist) und zu guter letzt die Marke ABC (deren Modellnamen mit Abstand die Spektakulärsten auf dem Markt sind und Papa das Gefühl geben sollen, dass der ABC Turbo 4s fast so cool ist wie der neue Nissan 350z vom Nachbarn).

Ja, nach geschlagenen 2 1/2 Stunden hin- und hergeschiebe, gewippe und auseinanderbauen sämtlicher Modelle haben wir uns letzten Endes für …. gar keinen entschieden 😀 Der Verkäufer tat mir wirklich etwas leid und ich bin mir sicher, dass er uns in den Himmel geschossen hätte, wenn es die Option gegeben hätte. Aber wenigstens gehören wir nicht zu der Sorte, die sich ausgiebig vor Ort beraten lassen, um dann das Lieblingsmodell online zu ersteigern – nein, wir konnten uns nur einfach noch nicht entscheiden.

Daher marschierten wir noch voller Elan rüber zu den Maxi Cosis (das Tempo unter den Babyschalen. Warum? Weil heute auch niemand mehr Zellstofftaschentuch sagt, sondern einfach tempo. Und eine Babyschale ist ein MaxiCosi, auch wenn es vielleicht noch andere nennenswerte Hersteller gibt, die preislich angenehmer liegen wie der Spitzenreiter). Auch bei den Babyschalen schauten wir natürlich wieder ganz genau hin: TÜV, GS-Siegel, ADAC-Crash-test-note, Stiftung Warentest und und und. Für den Nachwuchs will man schließlich das Beste, was der Markt momentan hergibt. Bei den Babyschalen haben wir uns dann glücklicherweise entschieden und zwar nicht für den Pebble Plus von Maxi Cosi, sondern für Joie, einem britischen Hersteller mit angenehmen Preisleistungsverhältnis und hervorragender Note im Crash-test.

Was schätzt ihr, wie lange so eine Anschaffung hält? Also nicht von der Qualität, sondern wie lange das Baby diese Babyschale verwenden kann? Exakt – manche nicht mal ein Jahr. Verrückt oder? Da scheppert man mal schlappe 500€ hin und nach 12 Monaten ist der Krümel zu lang und zu breit und benötigt den Nachfolger der Serie.

Ja es stimmt, Kinder sind und werden garantiert teuer. Aber andererseits, was würde ich mir stattdessen von meinem ganzen Geld kaufen? Ein neues Auto? Langweilig. Ein neues Kleid? Superlangweilig. Ein paar Schuhe? Nichts besonderes. Naja..dann liegt die Antwort wohl auf der Hand. Kinder als Investition – die wohl schönste und wertvollste Kapitalanlage der Welt ❤

blog

Der stolze Papi posiert mit der neuen Babyschale – warte ab, wenn du unseren 8kg schweren Wonneproppen bald von A nach B tragen darfst 😀

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