10.Woche – bald geschafft

Welche Schwangere kennt das nicht… Das elende Warten auf das Ende des ersten Trimesters habe auch ich bald geschafft – die 12.Woche ist in Sicht und somit sinkt das Risiko einer Fehlgeburt auf unter 5%. Es ist ein schei** Gefühl, wenn man plötzlich das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Auch ich hatte solche Phasen und auch um einen Krankenhausbesuch kam ich nicht herum. Es ist noch so unwirklich, dass in mir ein kleines Wesen heranwächst, doch umso unwirklicher wäre es, wenn dieses plötzlich nicht mehr da wäre. Bauchkrämpfe, Ziehen im Unterleib, das plötzliche Ausbleiben der Übelkeit und Blutungen waren meine Begleiterscheinungen, die mir allen Grund zur Sorge geliefert haben. Dennoch konnte ich bisher aufatmen: Meinem Baby geht es gut! Seit der 9.Woche sehe ich bereits das Herzchen schlagen und es wächst munter vor sich hin. Ein beruhigendes Gefühl, doch so wirklich frei werde ich mich wohl doch erst mit Ende der 12.Woche fühlen.

Ich war zu Beginn der Schwangerschaft irgendwie optimistischer, sodass wir vielleicht auch mehr Personen als üblich von unseren tollen Neuigkeiten erzählten. Wir wollten unser Glück mit so vielen wie möglich teilen, doch für die zweite Schwangerschaft haben wir uns vorgenommen, damit wohl dann doch bis zum 3.Monat zu warten 😉

(Dieser Blog wurde trotzdem erst nach der 12.Woche veröffentlicht)

Ansonsten kann ich mich sehr glücklich schätzen, dass ich so gut wie keine Symptome (mehr) habe. Die Übelkeit war anfangs wirklich schon ziemlich ätzend. Jeden Morgen, Mittag und Abend war mir permanent schlecht. Und auch heute ist es noch so, dass ich spätestens alle vier Stunden was zwischen den Zähnen brauche, ansonsten kann ich sehr unangenehm werden oder aus dem Latschen kippen.

Ich kann mittlerweile sogar wieder arbeiten, was mir auch meine Tagesstruktur zurück gibt, denn nach gefühlten 20 Liebesschnulzen muss ich einfach mal wieder etwas Sinnvolles tun. 🙂 Auch wenn meine Schwangerschaft geplant, gewünscht und aktiv vorbereitet wurde (Stichwort Folio forte für Kinderwunsch *lach*) gibt es nun doch einiges, was ich umorganisieren muss. Wie beispielsweise mein weiteres Berufsleben. Ich stecke derzeit eigentlich mitten im Masterstudium, das jedoch 5 1/2 Stunden Fahrzeit entfernt von mir in Sachsen-Anhalt stattfindet. Eigentlich war ich bisher immer optimistisch, das auch mit Baby zu schaffen, aber meine beiden Schwägerinnen, die selbst Mamas sind (3Monate, 16Monte), haben mir meine Illusion schnell zunichte gemacht. 😀

Aber ich weiß im Inneren bereits jetzt, wie recht sie haben werden…

Also muss eine andere Lösung her, nach der ich momentan noch suche – aber ich bin mir sicher, bald fündig zu werden.

Ich habe mich nunmal dafür entschieden, nicht erst mit Anfang 30 Mutter zu werden (nichts gegen dich, falls du Anfang 30 bist, das muss wirklich jeder für sich entscheiden). Albert und mir war es wichtig, dass wir, wenn unsere Kinder erwachsen sind, nicht bereits Rentner sind, sondern in unserer Blüte des Lebens stehen. Mit Mitte 40 ist das so. Ich glaube, dass Kinder einen ohnehin jünger halten und das es ein tolles Gefühl sein kann, mit seinen erwachsenen Kindern nochmal richtig abzufeiern, ohne das jeder denkt „wat will denn die Omma hier?!“.

Jetzt schauen wir mal, wo die Reise hingeht – ich bin auf jeden Fall ganz gespannt, was das Leben für uns bereit hält!

Bis bald,

Eure Anne

 

 

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