Hallo, da bin ich

Es war (k)ein gewöhnlicher Montagmorgen, denn ich erwartete einen wichtigen Anruf.

Nach unseren Flitterwochen hatte ich so ein Gefühl inklusive einem unangenehmen Ziehen, dass mich dann doch veranlasste, einen Arzt aufzusuchen. Mein Mann Albert und ich hatten bereits im Urlaub zu scherzen begonnen, was wäre, wenn wir nun doch schon Nachwuchs erwarten würden, aber wirklich dran geglaubt hatten wir nicht. Wie auch. Schließlich hatte uns der Arzt versichert, dass so ein Absetzen der Pille erst einmal einen unregelmäßigen Zyklus mit sich bringt und dass die meisten Frauen mindestens ein halbes Jahr bräuchten, bis sie schwanger werden würden. Außerdem war das Ende des Urlaub alles andere als entspannt – damit meine ich in erster Linie den 12 1/2 stündigen Rückflug, wobei ich fliegen ja soo unendlich liebe …

Naja, wie dem auch sei, das Ziehen im Bauch veranlasste mich dann doch, meinen Arzt zu besuchen, der mir vorsichtshalber mal mein Blut abnahm – es könnte ja ebenso gut auch ein Entzündung oder ähnliches vorliegen. Bei der Menge an Thunfisch, die ich im Urlaub gegessen hatte, würde mich auch das nicht wundern. (Im Nachhinein frage ich mich, wie ich nur so viel von diesem Zeug essen konnte… Frischer Fisch bei 30°C und unzureichender Kühlung.. oh man..)

Als wir am Abend im Kino saßen schaute ich gefühlte 100 Mal auf mein Handy, denn mir wurde versichert, dass man mich noch am Freitag anrufen würde, was bei meinem Bluttest herausgekommen war. Jedoch kam… nichts. Ich freundete mich bereits damit an, dass, wenn sich niemand melde, sicherlich auch nichts außergewöhnliches sei. Dennoch beließ ich es bei unserem späteren Besuch im Irish Pub jedoch bei Apfelschorle – sicherheitshalber.

Der Samstag und Sonntag vergingen und irgendwie begann meine Nervosität doch zu steigen. Gut, dass ich  fast den ganzen Sonntag verschlief.

Nun war es Montag und ich war bereits seit 6 Uhr wach. 8.30 Uhr öffnete die Praxis und ich war bestimmt die erste Patientin an diesem morgen. Zwar nur am Telefon, aber das passte. Die freundliche Dame erklärte mir, dass der Arzt eine falsche Handnummer gehabt hätte, daraufhin glichen wir gefühlte 10 Mal meine Nummer ab, wobei mir nur  diese eine Frage unter den Nägeln brannte „WAS IST DENN NUN?!“. Schließlich rückte sie mit der Antwort heraus..“ ja, also der eine Wert ist leicht erhöht“. „Welcher Wert?“ „Na der Schwangerschaftswert – das HCG“ „Und was heißt das, das ich ein bisschen schwanger bin?“ „Nein, es liegt eine Schwangerschaft vor“. BÄM.

Mir schossen die Tränen in die Augen und ich stürmte ins Wohnzimmer, w0 Albert noch im Halbschlafmodus auf der Couch versunken war. Als er mich sah, war er vor Freude außer sich. Ich beendete das Gespräch so schnell wie möglich und wir blickten uns an und konnten unser Glück kaum fassen.

Wie krass ist das denn bitte?!

Wir werden Eltern !!

DSC_0057

(Anne, 24 & Albert, 26)

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